Investieren | Grey News https://www.grey-news.com/tag/investieren/ Unternehmen. Märkte. Innovationen. Tue, 13 Oct 2026 02:21:04 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://www.grey-news.com/wp-content/uploads/2026/10/cropped-favicon-512-32x32.webp Investieren | Grey News https://www.grey-news.com/tag/investieren/ 32 32 Mit Dividendenaktien zum großen Gewinn https://www.grey-news.com/mit-dividendenaktien-zum-grossen-gewinn/ Tue, 15 Nov 2022 16:43:22 +0000 https://www.grey-news.com/?p=427 Es suchen zunehmend mehr Bürger nach Methoden, um ihr Geld möglichst lukrativ zu investieren. Dafür gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist die Investition in zuverlässige Dividendenaktien. Hier kann man schließlich nicht nur von möglichen Kurssteigerungen profitieren, sondern bekommt darüber hinaus noch regelmäßig Dividendenerträge.     Gerade in Zeiten steigender Inflation kann ein […]

Der Beitrag Mit Dividendenaktien zum großen Gewinn erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Es suchen zunehmend mehr Bürger nach Methoden, um ihr Geld möglichst lukrativ zu investieren. Dafür gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist die Investition in zuverlässige Dividendenaktien. Hier kann man schließlich nicht nur von möglichen Kurssteigerungen profitieren, sondern bekommt darüber hinaus noch regelmäßig Dividendenerträge.

 

Mit Dividendenaktien zum großen Gewinn
Mit Dividendenaktien zum großen Gewinn

 

Gerade in Zeiten steigender Inflation kann ein derartiger passiver Geldzufluss zweifellos eine unterstützende Wirkung haben. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass bestimmt zahlreiche Börsenneulinge in Zukunft auf den Einkauf von Dividendenaktien setzen wollen.

 

Was genau ist der Dividenenabschlag bei den Dividendenaktien?

Es wäre praktisch, kurz vor der Dividendenzahlung eine Aktie erwerben zu können, die Dividende zu erhalten und die Wertpapiere dann umgehend wieder veräußern zu können. Damit könnten Sie die Dividenden nahezu risikofrei mitnehmen. Von diesem Gedanken sollte man sich jedoch aufgrund des sogenannten Dividendenabschlags distanzieren. Was bedeutet dieser Begriff?

Zunächst einmal ist es von Bedeutung zu verstehen, dass Dividenden in der Regel aus den Erträgen eines Unternehmens ausgeschüttet werden. Dies bedeutet, dass ein bestimmter Teil der Vermögenswerte des Unternehmens an die Investoren ausgezahlt wird. “Der Wert des Unternehmens am Tag der Dividendenauszahlung verringert sich also um exakt den entsprechenden Wert”, erklärt der Geschäftsführer der Rötche & Kollegen GmbH Jürgen Rötche.

Dies hat jedoch die folgende Auswirkung auf die Aktie des betroffenen Unternehmens. Die Aktie wird nämlich an diesem Tag (dem sogenannten Ex-Dividenden-Tag) an der Wertpapierbörse um exakt den Betrag der Dividendenausschüttung verringert. Die entsprechende Aktie wird somit “ex-Dividende” notiert.

Für den Investor ist dies ein absolutes Nullsummenspiel. Der Aktienkurs ist nunmehr genau um den Wert zurückgegangen, der dem Investor gerade als Dividende ausbezahlt worden ist.

 

Die verschiedenen Arten

Ist die Entscheidung gefallen, sich auf Dividendenaktien zu spezialisieren, folgt meist die Auswahl. Selbstverständlich müssen Sie sich die Frage stellen, auf welche Eigenschaften Sie den Schwerpunkt legen möchten.

Auf der einen Seite gibt es die regelmäßigen Erhöhungen der Erfolgsbeteiligung. An dieser Stelle kommen die sogenannten Aristokraten zum Einsatz. Es handelt sich dabei um Wertpapiere von Unternehmen, die seit zumindest 25 Jahren hintereinander ihre Dividende gesteigert haben. “Diese regelmäßigen Dividendenerhöhungen können über Jahre hinweg einen exponentiellen Verlauf erreichen und sind natürlich eine angenehme Investition für die Anleger“, so der Geschäftsführer der Rötche & Kollegen GmbH Nicolai Tibussek.

Allerdings ist es umso vorteilhafter, je länger die Steigerungen andauern. So hat beispielsweise der US-Konzern Procter & Gamble (WKN: 852062) seine Dividendenzahlungen seit 1957 ohne Ausnahme jedes Jahr gesteigert. Das ist sicher ein hinreichend langer Zeitraum, in dem sich exponentielles Wirtschaftswachstum in seiner vollen Wirkung entwickelt hat.

Auf der anderen Seite könnte man sich beim Erwerb von Dividendenaktien auch auf solche beziehen, die eine hohe Dividendenrendite ausweisen. Der Unterschied liegt darin, dass man hier von Beginn an ein recht hohes Dividendeneinkommen erwirtschaften kann.

 

Steuern nicht vergessen

“Grundsätzlich sollten sich alle Dividendeninvestoren im Klaren darüber sein, dass in Deutschland selbstverständlich Steuern auf Wertzuwächse zu entrichten sind”, betont der Geschäftsführer der Rötche & Kollegen GmbH Jürgen Rötche. Jedoch gibt es einen Steuerfreibetrag. Für Ledige liegt dieser derzeit bei 801 Euro, Eheleute können den zweifachen Freibetrag von 1.602 Euro geltend machen.

Wenn dieser verbraucht ist, müssen die Investoren jedoch Kapitalertragssteuer entrichten. Wenn die Dividenden den Freibetrag überschreiten, so zahlt die Bank vom Restbetrag 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und unter Umständen auch Kirchensteuer unmittelbar an das Finanzamt.

(FA)

Der Beitrag Mit Dividendenaktien zum großen Gewinn erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Rolex – Preise für Luxusuhren analysiert https://www.grey-news.com/rolex-preise-fuer-luxusuhren-analysiert/ Sun, 25 Sep 2022 18:57:05 +0000 https://www.grey-news.com/?p=401 Die Schweizer Luxusmarken Rolex oder auch Patek Philippe sind zum normalen Handelspreis bereits seit Jahren fast nicht mehr zu erwerben – auf dem Gebrauchtmarkt sind immer höhere Preise zu bezahlen. Jetzt deutet sich langsam ein Abwärtstrend an.     Rolex kann der riesigen Nachfrage nicht schnell genug nachkommen Noch bis etwa 2018 galt: Wenn Sie […]

Der Beitrag Rolex – Preise für Luxusuhren analysiert erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Die Schweizer Luxusmarken Rolex oder auch Patek Philippe sind zum normalen Handelspreis bereits seit Jahren fast nicht mehr zu erwerben – auf dem Gebrauchtmarkt sind immer höhere Preise zu bezahlen. Jetzt deutet sich langsam ein Abwärtstrend an.

 

Rolex - Preise für Luxusuhren analysiert
Rolex – Preise für Luxusuhren analysiert

 

Rolex kann der riesigen Nachfrage nicht schnell genug nachkommen

Noch bis etwa 2018 galt: Wenn Sie eine Rolex kaufen wollten und sich nicht unbedingt für die gefragtesten Exemplare wie eine Daytona interessierten, konnte man zum Juwelier fahren, eine entsprechende Anfrage abgeben und die Ware einige Wochen oder Monate später in Empfang nehmen.
“Damit ist spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie Schluss”, erklärt einer der Geschäftsführer der Multi-Invest Sachwerte GmbH Bernd Walleczek. So stiegen und stiegen die Kurse für alle Modelle von Rolex und zahlreiche Uhren aus der Edelmanufaktur Patek Philippe – denn die Uhren sind zum echten Spekulationsobjekt geworden und der Bedarf bei den Herstellern konnte nicht mehr gestillt werden.

Spricht man gegenwärtig einen Juwelier nach einer Rolex an, wird man nach wie vor vertröstet, besonders bei der Daytona, der GMT-Master II, der Submariner, aber auch bei Klassikern wie der Datejust. So ist es momentan weltweit und ganz unabhängig von den Kaufgründen der Kunden.

 

Der Markt bildet möglicherweise einen neuen Trend ab

Inzwischen scheint sich der Markt zu bewegen, wenn auch anfangs nur behutsam. So will Bloomberg festgestellt haben, dass der Kurs einiger Luxusuhren parallel zum Preis der Kryptowährung Bitcoin gesunken ist. Eine Rolex Cosmograph Daytona 116500ln hat laut “Chrono24” im März 2022 noch im Schnitt stolze 51.000 Euro gefordert, doch seitdem sind die Preise im Schnitt um etwa 10.000 Euro zurückgegangen. Für das schwarze Zifferblatt liegen bestimmte Angebote neuer Luxusuhren von deutschen Zulieferern bei etwa 34.990 Euro, wohingegen man für die weiße Version sogar mindestens 36.950 Euro bezahlen muss. Wenn man diese Uhren jedoch direkt beim Juwelier erwerben könnte, so läge der Erwerbspreis nurnoch bei etwa 13.550 Euro.

 

Rolex-Preise in Verbindung mit Bitcoin?

Schaut man auf die Bitcoin-Notierungen, so stimmen die zeitlichen Abschnitte grob überein. Der Preis der weltweit bekanntesten Cryptowährung Bitcoin lag in März noch bei etwas über 43.000 Euro, wohingegen er heute nurnoch bei 23.000 Euro liegt. Den bisherigen Höhepunkt hatte der Bitcoin im November 2021, wo er stolze 67.267 Euro notierte. “Der momentane Preis liegt etwa 65 Prozent darunter”, berichtet einer der Geschäftsführer der Multi-Invest Sachwerte GmbH Alexander Walleczek.

Doch der Preis für einen Bitcoin können nicht der einzige Grund für einen Preisrückgang bei den Luxusuhren Rolex, Patek und Audemars sein. Das Geld der Investoren ist nach dem Abflachen des Bullenmarktes am Aktienmarkt, nach dem Rekordwachstum der Preise für Alltagsgegenstände und nach der explosionsartigen Verteuerung der Energiekosten nun offenbar nicht mehr zum investiert werden bereit.

Dazu kommt, dass die sinkende Nachfrage der Luxusuhren zusätzlich vom ewig anhaltenden Lockdown in China und dem vom globalen Handel mit Luxusuhren komplett angeschnittenen russischen Markt, noch weiter begünstigt wird, da sowohl Russland als auch China bereits seit vielen Jahren zu den größten Absatzmärkten für Luxusgüter zählen.

(FA)

Der Beitrag Rolex – Preise für Luxusuhren analysiert erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Der Kampf von China am Immobilienmarkt https://www.grey-news.com/der-kampf-von-china-am-immobilienmarkt/ Sat, 17 Sep 2022 17:53:13 +0000 https://www.grey-news.com/?p=393 Die Preise für Häuser und Wohnungen in China sind im August den zwölften Monat in Folge erneut zurückgegangen. Die Regierung versucht, dem eigenen Preisverfall mit zahlreichen Maßnahmen zu widerstehen. Allerdings war man damit bisher nicht erfolgreich. Reihenweise unfertige Häuser in China Jeder, der vom Distrikt Huangdao in Qingdao aus in Richtung Flughafen gefahren ist, kann […]

Der Beitrag Der Kampf von China am Immobilienmarkt erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Die Preise für Häuser und Wohnungen in China sind im August den zwölften Monat in Folge erneut zurückgegangen. Die Regierung versucht, dem eigenen Preisverfall mit zahlreichen Maßnahmen zu widerstehen. Allerdings war man damit bisher nicht erfolgreich.

Der Kampf von China am Immobilienmarkt
Der Kampf von China am Immobilienmarkt

Reihenweise unfertige Häuser in China

Jeder, der vom Distrikt Huangdao in Qingdao aus in Richtung Flughafen gefahren ist, kann sich von der Notlage des chinesischen Immobiliensektors ein eigenes Bild machen. Man fährt Kilometer um Kilometer an unfertigen Hochhäusern entlang, in denen die Arbeit eindeutig zum Stillstand gekommen ist. Eine unwirkliche Ruinenlandschaft aus Hunderten von verwitterten Betongerüsten, in denen weder Maschinen noch Arbeiter anzutreffen sind.

Diese Situation ist in Qingdao, einer einst florierenden Hafenstadt im Osten des Landes, in vielen chinesischen Städten zu finden. Immer mehr ursprünglich gesunde Immobilienentwickler haben mittlerweile mit Zahlungsschwierigkeiten zu kämpfen und geben die Arbeit an ihren Projekten auf. Das Vertrauen der Chinesen in den Immobilienmarkt, der einst als sichere Investition galt, ist verloren gegangen. “Statt in Häuser und Wohnungen zu investieren, behalten die Menschen ihre Ersparnisse zusammen”, erklärt der Geschäftsführer der AS Unternehmensgruppe Holding GmbH Andreas Schrobback.

In den aktuellen Daten, die Chinas Statistiker am Freitag vorstellten, spiegelt sich die Krise deutlich wider. Die Immobilienpreise in den 70 größten Städten des Landes sind im August den zwölften Monat in Folge zurückgegangen, dieses Mal um 0,29 Prozent gegenüber dem Vormonat. “Der Rückgang gegenüber dem Vormonat Juli hatte 0,11 Prozent betragen”, berichtet der Geschäftsführer der AS Unternehmensgruppe Holding GmbH Andreas Schrobback.

 

Der Immobiliensektor scheint problematisch, doch nicht alle Bereiche sind geschwächt

In anderen Bereichen gibt es Hinweise auf eine vorsichtige Abschwächung der Wirtschaftskrise. Die Industrieproduktion zum Beispiel stieg im August um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit 3,8 Prozent im Juli. “Bei den Investitionen ergibt sich ein vergleichbares Gesamtbild. Diese wuchsen im vergangenen Monat um 6,4 Prozent, verglichen mit 3,6 Prozent im Juli”, so der Geschäftsführer der AS Unternehmensgruppe Holding GmbH Andreas Schrobback. Die Verkäufe im Einzelhandel stiegen um 5,4 Prozent, verglichen mit einem Plus von 2,7 Prozent im Juli. Besonders der private Konsum hat unter den ständigen Einschränkungen zu leiden, mit denen Chinas Regierung die Zero-Covid-Strategie von Staats- und Parteichef Xi Jinping umsetzen will.

Die Erholung im August könnte nach Ansicht von Experten allerdings nur temporär sein. Nach einer Analyse von Nomura zum Beispiel ist zu befürchten, dass sich die Umsätze im Einzelhandel wieder verschlechtern werden. Vor Ende März nächsten Jahres sei keine Entspannung der Zero-Covid-Politik zu erwarten, schreiben die Experten, und es sei nicht zu vermuten, dass eine Lösung der Immobilienkrise gefunden werde.

(FA)

Der Beitrag Der Kampf von China am Immobilienmarkt erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Vanguard setzt auf Nachhaltigkeit bei neuen Fonds https://www.grey-news.com/vanguard-setzt-auf-nachhaltigkeit-bei-neuen-fonds/ Fri, 19 Aug 2022 22:39:43 +0000 https://www.grey-news.com/?p=371 Der Investmentgigant Vanguard Group Inc. erweitert sein Angebot an passiven ESG-Fonds in Europa und setzt darauf, dass ihr Ansatz die kontroverse Branchen auszuschließen, Investoren ansprechen wird. Das Angebot von Konkurrenten sei zu komplex und verwirrt die Kunden mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Kennzahlen (engl. ESG). Grüne ETFs von Vanguard Der 7,5-Billionen-Dollar-Investmentriese Vanguard wird zwei börsengehandelte Fonds […]

Der Beitrag Vanguard setzt auf Nachhaltigkeit bei neuen Fonds erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Der Investmentgigant Vanguard Group Inc. erweitert sein Angebot an passiven ESG-Fonds in Europa und setzt darauf, dass ihr Ansatz die kontroverse Branchen auszuschließen, Investoren ansprechen wird. Das Angebot von Konkurrenten sei zu komplex und verwirrt die Kunden mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Kennzahlen (engl. ESG).

Grüne ETFs von Vanguard

Der 7,5-Billionen-Dollar-Investmentriese Vanguard wird zwei börsengehandelte Fonds anbieten, die an Indizes gebunden sind, die große Konzerne und kleine bis mittlere Unternehmen sowohl in Europa als auch in den USA abbilden. Damit erhöht sich die Zahl der in der EU und in Großbritannien angebotenen Indexfonds, die beispielsweise Waffenhersteller, Öl- und Gasproduzenten sowie Unternehmen, die gegen die Menschenrechte verstoßen, ausschließen, auf insgesamt 11. “Wir wollen den Anlegern mehr Optionen für den Aufbau von ESG-Portfolios bieten”, sagte Fong Yee Chan, Leiter der ESG-Strategie des Unternehmens für Europa, in einem Interview. “Es ist Teil unserer langfristigen Strategie, unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre ESG-Präferenzen in ihren Portfolios zusätzlich zu den Einzelprodukten zu berücksichtigen.”

Vanguard fügt die ESG ETFs hinzu, da sich die Finanzindustrie an die neuen EU-Vorschriften anpasst, die in diesem Monat eingeführt wurden und von den Unternehmen verlangen, dass sie die Nachhaltigkeitspräferenzen der Kleinanleger kennen und geeignete ESG-Produkte anbieten. Die Anforderungen sind Teil der Bemühungen der EU, ihre Wirtschaft umzurüsten, da extreme Überschwemmungen, Brände und Dürreperioden die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels in aller Deutlichkeit zeigen. Auch wenn man den Klimawandel ablehnt und es für kurzzeitige Schwankungen hält, tickt die Uhr bis zum unumkehrbaren Zeitpunkt immer schneller.

Europa passt Richtleinen an

Die neue Vorschrift – Teil der überarbeiteten EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente – könnte ESG-Investitionen weiter ankurbeln, so der Branchenforscher Morningstar. Denn die Vermögensverwalter setzen mehr Ressourcen ein, um Kleinanleger anzusprechen, die von der riesigen Auswahl an Produkten, die unter dem ESG-Label angeboten werden, oft verwirrt sind. Gerade Kleinanleger haben das Bedürfnis, ihren Sparplan über mehrere Jahre oder Jahrzehnte in etwas nachhaltiges zu investieren.

“Es gab viel Lärm und eine Menge neuer ESG-Produkte, die auf den Markt gebracht wurden”, so Chan. “Für Kleinanleger kann das verwirrend sein.” Vanguard plant weitere ESG-Fonds und prüft die Auflegung eines klimabezogenen Produkts, so Chan, die mit Investmentteams zusammenarbeitet, um ESG-Überlegungen in ihre Entscheidungsfindung einzubinden.

Grüne ETFs sollen Kampf gegen Katastrophen, Brände und Dürreperioden unterstützen
Grüne ETFs sollen Kampf gegen Katastrophen, Brände und Dürreperioden unterstützen

Neue Fonds bereits an der Börse

Die Strategie des Ausschlusses macht die ESG-Ziele eines Produkts deutlich, sagte sie. Das hilft sicherzustellen, dass die Produkte nicht mit den Aufsichtsbehörden in Konflikt geraten, die gegen Fondsmanager vorgehen, die mehr versprechen, als ihre ESG-Produkte halten können. Die neuen ETFs sind beide als so genannte Artikel 8-Fonds im Rahmen der EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte klassifiziert, was bedeutet, dass sie ESG-Merkmale “fördern”.

Die Neuzugänge sind die jüngsten im ESG-Produktangebot von Vanguard, das damit auf die Nachfrage der Anleger reagiert. Vanguard begann im Dezember mit dem Verkauf von vier aktiv verwalteten ESG-Produkten in Europa und erhöhte diese Woche die Zahl der in den USA domizilierten Fonds auf sieben.

Insgesamt kommen vier neue ETFs von Vanguard an die Börse. Der amerikanische und europäische Fond ist jeweils als thesaurierende und ausschüttend ins Angebot. Bisher war noch nicht viel Bewegung im Aktienkurs zu verzeichnen.

Vanguard ESG Developed Europe All Cap UCITS ETF (EUR):

Vanguard ESG North America All Cap UCITS ETF (USD):

(TB)

Inflationsrate steigt 2022 auf über 7% in Deutschland

 

Der Beitrag Vanguard setzt auf Nachhaltigkeit bei neuen Fonds erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Worauf beim Immobilienkauf geachtet werden muss (Teil 2) https://www.grey-news.com/worauf-beim-immobilienkauf-geachtet-werden-muss-teil-2/ Wed, 23 Mar 2022 15:05:45 +0000 https://www.grey-news.com/?p=289 Das Eigenheim zu besitzen ist ein großer Wunschtraum für viele Menschen. Aber muss der Traum vom Immobilienkauf auch für immer einer bleiben? Lesen Sie hier Teil 1 des Beitrags.   Hohe Kosten für Sanierungsarbeiten verteuern den Immobilienkauf Energieeinsparung, Wärmeisolierung, erneuerte Fenster und Türen: “Auf dem Immobilienmarkt sind energetische Sanierungen besonders wichtig. Nicht nur, weil der […]

Der Beitrag Worauf beim Immobilienkauf geachtet werden muss (Teil 2) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Das Eigenheim zu besitzen ist ein großer Wunschtraum für viele Menschen. Aber muss der Traum vom Immobilienkauf auch für immer einer bleiben? Lesen Sie hier Teil 1 des Beitrags.

 

Hohe Kosten für Sanierungsarbeiten verteuern den Immobilienkauf

Energieeinsparung, Wärmeisolierung, erneuerte Fenster und Türen: “Auf dem Immobilienmarkt sind energetische Sanierungen besonders wichtig. Nicht nur, weil der deutsche Gesetzgeber die Auflagen für die energetische Sanierung von Gebäuden verschärft hat”, erklärt ein Aufsichtsratsmitglied der Engel & Völkers Capital AG Robin Frenzel. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges verstärken die wachsenden Energiekosten den Trend noch zusätzlich. Doch nicht nur wegen der gestiegenen Preise werden Sanierungen sehr teuer.

Denn wer sich jetzt eine Altimmobilie zulegt, sollte davon ausgehen, dass sehr viel an der Immobilie gemacht werden muss, um den heutigen Standarts zu entsprechen. Für Hauskäufer bedeutet das unberechenbar hohe Kosten.

Der energiewirtschaftliche Stand könnte sich inzwischen auch auf die Darlehensbedingungen niederschlagen. So gibt es auf EU-Ebene Erwägungen, Immobilien nach Energieklassen und Baujahren zu bewerten. An dieser Klassifizierung könnten sich in Zukunft auch die Baufinanzierungskonditionen festmachen lassen. Dabei steht dieser Schritt in den nächsten fünf Jahren bevor, heißt es bei den Baufinanzierern. Der Immobilienkauf bei älteren Immobilien sollte daher vorher besonders gründlich durchdacht werden.

 

Nebenkosten in Deutschland sind rekordverdächtig

Deutschland ist das schlechteste Land in der EU, wenn es um Immobilienkauf geht, allerdings sind die Nebenkosten in Deutschland extrem hoch. Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Maklergebühren und Eintrag ins Grundbuch: Der Wohnungs- oder Hauskauf in Deutschland ist mit zahlreichen aufwändigen Kostenfaktoren behaftet. Die steuerlichen Nebenkosten betragen allein schon mindestens 10 Prozent.

Die Höhe der Grunderwerbsteuer variiert zwischen 3,5 (z.B. Bayern) und 6,5 Prozent (z.B. NRW). Für 2023 ist in Hamburg eine Steigerung von einem Prozent angedacht. Es fallen zudem hohe Gebühren für Notartermine, den Makler und den Grundbucheintrag an, bemängeln Finanzdienstleister und Kreditinstitute.

Das Baukindergeld, das von der vergangenen großen Koalition verabschiedet wurde, trifft in der Wirtschaft jedoch auf deutliche Kritik. Es war strukturlos, zu teuer und hatte keine bleibende Wirkung auf die Wohneigentumsquote. “Vielmehr hat diese Fördermaßnahme leider vor allem die Immobilienpreise in die Höhe getrieben”, so der Vorstand der Engel & Völkers Capital AG Tomasz Kalemba.

 

Immobilienmangel erschwert Immobilienkauf

Wohnungen und Häuser in Deutschland sind zu knapp, vor allem in den wachstumsstarken Metropolen. In diesem Punkt sind sich alle einig: Politik, Kreditinstitute, Finanzierungsvermittler und natürlich vor allem die betroffenen Kunden. Tatsächlich hat sich durch den aktuellen Zinsanstieg die Liste der Immobilieninteressenten für bestimmte Objekte von 50 auf 20 reduziert. Trotzdem ist die Nachfrage eindeutig höher als das Angebot.

(FA)

Der Beitrag Worauf beim Immobilienkauf geachtet werden muss (Teil 2) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Worauf beim Immobilienkauf geachtet werden muss (Teil 1) https://www.grey-news.com/worauf-beim-immobilienkauf-geachtet-werden-muss-teil-1/ Wed, 23 Mar 2022 15:05:33 +0000 https://www.grey-news.com/?p=287 Das Eigenheim zu besitzen ist ein großer Wunschtraum für viele Menschen. Aber muss der Traum vom Immobilienkauf auch für immer einer bleiben? Die Zinswende, die starke Inflation und gigantisch hohe Nebenkosten: Dies sind die wichtigsten Aspekte für Immobilienkäufer.   Beim Immobilienkauf schneidet Deutschland schlecht ab In Deutschland scheint der Wunsch nach Wohneigentum derzeit besonders schwer […]

Der Beitrag Worauf beim Immobilienkauf geachtet werden muss (Teil 1) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Das Eigenheim zu besitzen ist ein großer Wunschtraum für viele Menschen. Aber muss der Traum vom Immobilienkauf auch für immer einer bleiben? Die Zinswende, die starke Inflation und gigantisch hohe Nebenkosten: Dies sind die wichtigsten Aspekte für Immobilienkäufer.

 

Beim Immobilienkauf schneidet Deutschland schlecht ab

In Deutschland scheint der Wunsch nach Wohneigentum derzeit besonders schwer zu realisieren zu sein. Lediglich 50,4 Prozent der Menschen in diesem Land lebten im Jahr 2020 in einer eigenen Wohnimmobilie, so die Daten von Eurostat. Etwa jeder zweite Deutsche mietet also seinen eigenen Wohnsitz. Dagegen leben in Norwegen, Polen und Serbien jeweils weniger als 20 Prozent der Bevölkerung in gemieteten Wohnungen. Die Eigenheimquote in Deutschland ist die schlechteste in der Europäischen Union; in Europa ist sie lediglich in der Schweiz noch geringer.

Die Ursachen dafür sind zahlreich. Grundsätzlich haben es jene schwer, die nicht erben, sondern Eigenkapital aufbauen und ansparen müssen – auch weil die Banken seit Beginn des Jahres die Konditionen für Immobiliendarlehen erschwert haben. Zudem stehen potenzielle Immobilienkäufer in Deutschland vor hohen finanziellen Barrieren.

 

Die Zinswende steht bevor

Auch in Europa rückt die Zinswende in greifbare Nähe. Doch während die EZB ihre vorgesehenen Anleihekäufe zunächst nur begrenzt fortsetzt, hat die Fed Mitte März die Zinswende begonnen. Erstmals seit 2018 hat die amerikanische Notenbank die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte heraufgesetzt. Mit dieser Maßnahme reagiert die Fed auf die starke Inflation in den Vereinigten Staaten. Jedoch werden auch in Europa schon lange Inflationszahlen von mehr als fünf Prozent erreicht. Damit dürfte der Druck auf die EZB zunehmen, noch im laufenden Jahr ein Ausstieg aus der Nullzinsstrategie bekanntzugeben.

In der Immobilienbranche ist die Zinswende dagegen schon lange angekommen. “Die Zinsen für zehnjährige Baukredite sind zu Beginn des Jahres von durchschnittlich 1,0 auf 1,7 Prozent angestiegen”, erklärt der Vorstand der Engel & Völkers Capital AG Tomasz Kalemba. So stark war der Zuwachs in den letzten zehn Jahren nicht, deshalb nimmt die Nachfrage nach Anschlussfinanzierungen und Termindarlehen aktuell kräftig zu. Bei Terminkrediten sichern sich die Kunden die derzeitigen Konditionen ( zuzüglich eines Zinsaufschlags) für ihr Anschlussdarlehen im Vorfeld.

 

Die Inflation ist so hoch wie schon ewig nicht

Die steigenden Immobilienpreise haben eine zweifache Wirkung auf potenzielle Immobilienkäufer. “Einerseits nehmen auch die Immobilienpreise weiter zu, auch wenn die Wirtschaft für 2022 einen kleineren Anstieg als in den Vorjahren prognostiziert. Mit den gestiegenen Rohstoffpreisen werden jedoch auch die Baukosten teurer”, so der Vorstand der Engel & Völkers Capital AG Jörg Scheidler.

Auch der Haushaltsüberschuss – also der Teil des monatlichen Budgets, der am Ende des Monats noch zur Verfügung steht – wird von der Inflation beeinträchtigt. Wenn Heizkosten, Strom, Benzin und Lebensmittel immer teurer werden, haben die Haushalte jeden Monat weniger Geld für die Abzahlung von Krediten in der Tasche. Einige Kreditinstitute haben bereits die Grenzen für die minimalen Haushaltsüberschüsse angehoben, um einen größeren Puffer für weiter ansteigende Preise zu gewährleisten. Für zahlreiche Haushalte, die schon bisher nur einen knappen Budgetüberschuss für einen Immobilienkredit hatten, wird der Immobilienkauf damit nahezu unmöglich.

Lesen Sie hier Teil 2 des Beitrags.

(FA)

Der Beitrag Worauf beim Immobilienkauf geachtet werden muss (Teil 1) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Indizien für die Immobilienblase https://www.grey-news.com/indizien-fuer-die-immobilienblase/ Wed, 23 Feb 2022 15:20:08 +0000 https://www.grey-news.com/?p=280 In Deutschland steigen die Kosten für Häuser und Wohnungen immer weiter an. Befinden wir uns in einer Immobilienblase? Nach Einschätzung der Bundesbank hat sich der Trend im letzten Jahr noch verstärkt – und das nicht nur in den Metropolen. Der Immobilienmarkt boomt besonders Die Tendenz zu überzogenen Immobilienpreisen in deutschen Großstädten hat sich nach einer […]

Der Beitrag Indizien für die Immobilienblase erschien zuerst auf Grey News.

]]>
In Deutschland steigen die Kosten für Häuser und Wohnungen immer weiter an. Befinden wir uns in einer Immobilienblase? Nach Einschätzung der Bundesbank hat sich der Trend im letzten Jahr noch verstärkt – und das nicht nur in den Metropolen.

Der Immobilienmarkt boomt besonders

Die Tendenz zu überzogenen Immobilienpreisen in deutschen Großstädten hat sich nach einer Analyse der Bundesbank im letzten Jahr verfestigt. Die Überschätzungen bei Wohneigentum sind stark angestiegen, berichtete die Bundesbank im Monatsbericht Februar, welcher kürzlich erst publiziert wurde.
Ebenso steht darin: Aktuellen Schätzergebnissen zufolge, lagen die Immobilienpreise in den Metropolen in 2021 zwischen etwa 15 und 40 Prozent über dem aus Fundamentaldaten errechneten Wert.

Die Spanne habe im Jahr 2020 bei 15 bis 30 Prozent gelegen. Dennoch unterstreicht die Bundesbank, dass die Bewertung der Preise für Wohnimmobilien aktuell mit besonders hoher Prognoseunsicherheit belastet ist. Ursachen dafür seien die zum Teil noch unsicheren und noch länger bestehenden Folgen der Corona-Pandemie, etwa auf die vorhandenen Einkommen, sowie die besonders stark angestiegenen Baupreise.

Hohe Baupreise und die Auswirkungen auf die Immobilienblase

Auch Wohnimmobilien außerhalb der Großstädte dürften sich nach Angaben der Bundesbank im letzten Jahr deutlich erhöht haben. Dies führen die Experten auf die weiterhin große Nachfrage und die Versorgungsengpässe zurück, die zu einem erheblichen Preisanstieg bei den Materialien für den Immobilienbau beigetragen haben. Parallel dazu ist auch das Angebot an Wohnungen deutlich ausgeweitet worden.

Als Beleg führt die Bundesbank verschiedene Preiszahlen an. Nach Zahlen des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken erhöhten sich die Preise für Wohnungseigentum im letzten Jahr um 11,3 Prozent. Im Jahr davor verzeichneten sie einen Anstieg von nur 7,5 Prozent.

Die Erhöhung der Bauzinsen

Kalkulationen auf der Grundlage von Angaben des Datenanbieters Bulwiengesa für 127 deutsche Städte ergaben einen Preiszuwachs von 7 Prozent. Gegenüber den beiden Vorjahren, in denen sich die Wachstumsraten verlangsamt hatten, war dies wieder ein etwas größerer Zuwachs.

Es ist jedoch fraglich, ob die Preise für Immobilien weiterhin wachsen werden. Eine Ursache dafür ist, dass die Bauzinsen nun wieder etwas steigen. “Die Immobilienfinanzierung wird dadurch teurer, so dass sich nicht mehr so viele Menschen den Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Wohnung überhaupt mehr leisten können”, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende der FiNUM.Finanzhaus AG Ralph Konrad.

Was versucht die Politik, um gegen eine mögliche Immobilienblase vorzugehen?

Besonders in den Metropolen können sich immer weniger Menschen mit einem durchschnittlichen Verdienst ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Dieser Effekt könnte sich noch weiter intensivieren. Die Ampelkoalition will die energetischen Mindestanforderungen für Neubau und Sanierung erheblich anheben. “Das bedeutet mehr Ausgaben – und das in einer Situation, in der der Immobilienbau wegen Lieferengpässen, Rohstoffverknappung und gestiegener Nachfrage sowieso schon deutlich teurer geworden ist”, so der Geschäftsführer der FiNUM.Finanzhaus AG Sebastian Grabmaier.

(FA)

Der Beitrag Indizien für die Immobilienblase erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Investieren am Immobilienmarkt – Wie ist das Timing? (Teil 2) https://www.grey-news.com/investieren-am-immobilienmarkt-wie-ist-das-timing-teil-2/ Mon, 07 Feb 2022 18:23:24 +0000 https://www.grey-news.com/?p=271 Den ersten Teil des Beitrags finden sie hier. Im zweiten Teil geht es um Themen, wie das Investieren in eine Zweitimmobilie im Rentenalter, den Standort der Zweitimmobilie und welche Rolle die EZB bei möglichen gravierenden Veränderungen am Markt spielt. Immobilien als Absicherung fürs Alter Mit einer besonders hohen Wertsteigerung sollte man zunächst nicht rechnen. Es […]

Der Beitrag Investieren am Immobilienmarkt – Wie ist das Timing? (Teil 2) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Den ersten Teil des Beitrags finden sie hier. Im zweiten Teil geht es um Themen, wie das Investieren in eine Zweitimmobilie im Rentenalter, den Standort der Zweitimmobilie und welche Rolle die EZB bei möglichen gravierenden Veränderungen am Markt spielt.

Immobilien als Absicherung fürs Alter

Mit einer besonders hohen Wertsteigerung sollte man zunächst nicht rechnen. Es kann sich als Kapitalanlage für die Altersvorsorge aber dennoch rentieren, wenn man sich einen Finanzierungsplan zurechtgelegt hat. Wenn man das Haus nicht allein über Eigenkapital, sondern über ein entsprechendes Darlehen finanziert und dann vermietet, ist es entscheidend, dass die monatlichen Rückzahlungen für den Kredit nicht größer sind als die Miete, die durch die Immobilie eingenommen werden. “In Immobilien sollte man also eher investieren, wenn man langfristig planen möchte”, so der Geschäftsführer der FiNUM.Finanzhaus AG Sebastian-Josef Grabmaier.

Die Rolle des Standorts beim Investieren am Immobilienmarkt

Wichtig ist auch, an welchem Standort die Immobilie erworben wird. Besonders in großen Städten und Metropolen wachsen die Preise deutlich. In den letzten fünf Jahren sind die Immobilienpreise in den deutschen Großstädten deutlich stärker gestiegen als in ländlichen Regionen.
Momentan alarmiert das Wirtschaftsinstitut DIW in einer von ihnen durchgeführten Studie vor einer möglichen Überhitzung der Immobilienpreise in den Metropolen Deutschlands. Zeitgleich hat auch die Finanzaufsicht BaFin die Banken angewiesen, Geldeinlagen zu gewährleisten, falls der Andrang auf den Immobilienmarkt den Markt explodieren lässt und dies zu Engpässen bei den Darlehen führt.

Welche Rolle spielen die Zinssätze am Immobilienmarkt?

Unklar ist allerdings, wie lange wir noch mit den niedrigen Zinssätzen rechnen können. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die EZB (Europäische Zentralbank) schon bald eine Zinswende einleiten wird. In den Vereinigten Staaten hat ihr Gegenstück, die Fed (Federal Reserve System), schon eine Anhebung der Zinssätze bekannt gegeben. Damit werden Kredite von nun an deutlich mehr kosten. Dies könnte für viele Amerikaner zu einem echten Problem werden, da zahlreiche Baudarlehen in den USA mit veränderlichen Zinsraten vereinbart werden. Dort könnten die Menschen nun verstärkt verpflichtet sein, erhöhte Zinssätze zu entrichten, in Verzug geraten und letztlich ihre Immobilie wieder verkaufen müssen. Dadurch würden mehr Immobilien auf den freien Markt gelangen, was in den USA durchaus zu einem Zusammenbruch der Immobilienpreise beitragen könnte.

“Dies ist in Deutschland eher unwahrscheinlich, da der Großteil der Immobilienfinanzierung mit fixen Zinssätzen abgeschlossen wird”, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende der FiNUM.Finanzhaus AG Ralph Konrad. Banken können also nicht die Zinsen anheben, nur weil die EZB ihre Zinssätze auch anhebt. Ein Zahlungsausfall von Schuldnern und eine Überschwemmung des Immobilienmarktes mit Wohnhäusern ist hier jedenfalls eher unwahrscheinlich.

Wenn die EZB allerdings in den nächsten Jahren die Zinssätze erhöhen würde, könnte die zukünftige Nachfrage nach Immobilien nachlassen, da Darlehen in Zukunft deutlich teurer werden. Auf dem Land würde das allerdings keinen Preissturz verursachen. “In den Metropolen könnte es schon jetzt zu entsprechenden Änderungen der Preise führen. Jedoch wird eine optimale Lage in Berlin immer eine optimale Lage sein”, so der Aufsichtsratsvorsitzende der FiNUM.Finanzhaus AG Ralph Konrad.

(FA)

Der Beitrag Investieren am Immobilienmarkt – Wie ist das Timing? (Teil 2) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Investieren am Immobilienmarkt – Wie ist das Timing? (Teil 1) https://www.grey-news.com/investieren-am-immobilienmarkt-wie-ist-das-timing-teil-1/ Mon, 07 Feb 2022 18:22:48 +0000 https://www.grey-news.com/?p=269 Immobilienpreise nehmen stetig zu – einige fürchten sogar eine Blase, die bald platzen wird. Viele Menschen beschäftigen sich deswegen mit der Thematik: Macht es denn überhaupt noch Sinn, in eine eigene Immobilie zu investieren? Vor dem Investieren ist Recherche nötig Für einige ist es eine Langzeitinvestition, für andere ein lebenslanger Traum. Ein Eigenheim mit eigenem […]

Der Beitrag Investieren am Immobilienmarkt – Wie ist das Timing? (Teil 1) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Immobilienpreise nehmen stetig zu – einige fürchten sogar eine Blase, die bald platzen wird. Viele Menschen beschäftigen sich deswegen mit der Thematik: Macht es denn überhaupt noch Sinn, in eine eigene Immobilie zu investieren?

Vor dem Investieren ist Recherche nötig

Für einige ist es eine Langzeitinvestition, für andere ein lebenslanger Traum. Ein Eigenheim mit eigenem Garten oder eine Wohnung mit Aussicht auf die Nachbarschaft, in der man am liebsten lebt. Aber der starke Kursanstieg macht es vielen Menschen momentan unmöglich, eine Immobilie zu erwerben. Wieder andere befürchten, dass sie derzeit zu viel Geld investieren – und dass sie, wenn die vermutete Blase platzt, eine Menge Geld verlieren könnten.

Experten sind der Überzeugung, dass es sich für Menschen, die eine Immobilie suchen, dennoch rechnen kann, eine Eigentumswohnung oder ein Wohnhaus zu erwerben. “Selbstverständlich ist der Erwerb einer Immobilie mit einem gewissen Risiko verknüpft”, erklärt der Geschäftsführer der FiNUM.Finanzhaus AG Sebastian-Josef Grabmaier. Die FiNUM.Finanzhaus AG ist ein Unternehmen, welches sich auf Finanz- und Vermögensberatung spezialisiert hat und seit 2007 mit etwa 180 Beratern in ganz Deutschland Privatkunden und Unternehmen bei ihren Entscheidungen unterstützt.

Es ist besonders entscheidend beim Immobilienkauf, dass es tatsächlich ein Dauerwunsch ist. Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus darf man allerdings keine übermäßig hohen Anforderungen an die Immobilie haben. Die Preise werden voraussichtlich nicht mehr so stark wachsen.

Finanzplanung ist von unglaublich großem Wert

Experten empfehlen beim Immobilienkauf das folgende Verfahren: Als erstes sollte man allein oder mit dem Lebenspartner überschlagen, was das eigene Haus oder die eigene Wohnung höchstens kosten darf. Bei Online-Finanzplanern kann man dann berechnen, wie viel vom Darlehen man monatlich zurückzahlen muss und wie lange der entsprechende Kredit noch laufen wird. Dieser Preisrahmen sollte unbedingt beachtet werden, um sich finanziell nicht selbst zu belasten.

Anschließend sollte man sich überlegen, wie viel Eigenkapital man selbst hat. In der Regel kommen noch direkte Kosten für Vermittler und Notar oben drauf. Nur wenn man einen präzisen Finanzierungsplan erstellt hat, sollte man sich auch auf die Suche nach einer Immobilie begeben.

Allerdings sind Immobilien für einige nicht nur ein Dach und ein paar Wände, sondern besonders in solchen Zeiten, in denen die Nachfrage an der Börse schwankt, eine wichtige Investitionsmöglichkeit. Deswegen ist der Fokus mittlerweile auch verstärkt auf eine Zweitimmobilie gerichtet. Damals waren es eher Menschen in ihren Dreißigern, die ein Haus für ihre Familie erworben haben. Mittlerweile sind es auch schon viele über 50, die das erste Haus schon bezahlt haben und nun nach einer preiswerten Kapitalanlage Ausschau halten.

Zum zweiten Teil des Beitrags gelangen Sie hier.

(FA)

Der Beitrag Investieren am Immobilienmarkt – Wie ist das Timing? (Teil 1) erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Zinsschock? Sollten wir uns Sorgen machen? https://www.grey-news.com/zinsschock-sollten-wir-uns-sorgen-machen/ Thu, 13 Jan 2022 10:52:51 +0000 https://www.grey-news.com/?p=261 Der Markttrend lässt Investoren einen möglichen bald eintretenden Zinsschock vermuten. Doch wie warscheinlich ist dies tatsächlich? Die Lage der momentanen Wohnpreise Von einem erneuten Zinsaufschwung wird ausgegangen. Jegliche andere Entwicklung wäre eine echte Überraschung. Der jährliche Zinsanstieg dürfte sich allerdings etwas verringern und im mittleren einstelligen Bereich liegen. Die starken Zinssteigerungen in Verbindung mit strengen […]

Der Beitrag Zinsschock? Sollten wir uns Sorgen machen? erschien zuerst auf Grey News.

]]>
Der Markttrend lässt Investoren einen möglichen bald eintretenden Zinsschock vermuten. Doch wie warscheinlich ist dies tatsächlich?

Die Lage der momentanen Wohnpreise

Von einem erneuten Zinsaufschwung wird ausgegangen. Jegliche andere Entwicklung wäre eine echte Überraschung. Der jährliche Zinsanstieg dürfte sich allerdings etwas verringern und im mittleren einstelligen Bereich liegen. Die starken Zinssteigerungen in Verbindung mit strengen Vorschriften schränken die Kaufmöglichkeiten vieler Familien ein, was einen negativen ausbremsenden Effekt hat.

Begünstigen Preisblasen den Zinsschock?

Preisblasen entstehen, wenn viel mit Spekulation gearbeitet wird und Kaufentscheidungen nur zum Ziel des baldigen Wiederverkaufs getätigt werden. In den letzten Jahren haben wir so etwas aber nicht so stark beobachten können. Das sehr hohe Preisniveau in beispielsweise der Schweiz oder in vielen Gebieten in Süddeutschland lässt sich hauptsächlich mit den unglaublich geringen Zinsen erklären.

Wer heute auf den Wohnungsmarkt kommt, muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass wir uns in Deutschland und der Schweiz weit oben auf der Rangliste der Wohnstandarts befinden und dass ein erheblicher Preissturz möglich ist. “Aufgrund dessen, dass die Preise in den umliegenden Regionen in letzter Zeit ebenfalls stark erhöht wurden, gibt es kaum eine Region, in der man nicht auch von einem starken Preisverfall betroffen wäre, sollte dieser eintreten”, erklärt der Vorstand der Magna Real Estate AG Martin Göcks. Die Magna Real Estate AG ist seit vielen Jahren in der Immobilienbranche tätig und spezialisierte sich früh auf den deutschen und österreichischen Wohnungsmarkt. Ihr Hauptgeschäft besteht aus Projektentwicklung von Wohnungen und Büros mit geringem Risiko und hohem Qualitätsanspruch.

Die Folgen von steigenden Zinsen am Immobilienmarkt

Zunächst sollte ein möglicher Zinsschock mit Vorsicht betrachtet werden. Zum einen müssen Hauskäufer wegen der strengen gesetzlichen Vorschriften schon jetzt kalkulatorische Zinssätze von 4,5 oder 5 Prozent aushalten können. Zum anderen haben über vier von fünf Hypothekenschuldnern eine sogenannte Festzinshypothek in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass der Zinsschock die meisten von ihnen erst mit etwas Zeitverzögerung erreichen würde.

Trotzdem ist zu bedenken, dass ein rapider Anstieg der Zinssätze die Immobilienbewertungen in hohem Maße negativ beeinträchtigen würde. Dies würde wahrscheinlich nicht ohne Folgen bleiben. Es gäbe möglicherweise hohe Wertminderungen und auch problematische Fälle bei Eigentümern, welche erst vor kurzer Zeit Eigentum erworben haben, aber der Immobilienmarkt würde dadurch nur indirekt beeinträchtigt werden.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Immobilienmarkt

Eine Wohnung muss neuen Kriterien gerecht werden. Die räumliche Entfernung zum Büro ist weniger bedeutsam als zuvor, aber die Wohnung sollte schöner, geräumiger und besser zerteilbar sein. Homeoffice wird die Nachfrage nach Büroflächen indirekt verringern, was zu mehr Leerständen und geringeren Mietpreisen führen wird. Das macht die Vermarktung schwieriger.

(FA)

Der Beitrag Zinsschock? Sollten wir uns Sorgen machen? erschien zuerst auf Grey News.

]]>